Wer riehrt dann do mit erum…

Uwe Jung

Ich bin Ende der 60er geboren, im Herzen Rheinhessens aufgewachsen und möchte meine Begeisterung für die Region unters Volk bringen.

Seit über 25 Jahren schreibe ich Texte in Mundart, meist Humoresken, aber auch Wortspielereien und Besinnliches, die ich bei Lesungen, Weinproben und Führungen zum Besten gebe. Mehrfach wurden meine Texte bei Mundartwettbewerben in Rheinhessen und der Pfalz prämiert.
Meine Texte wurden unter anderem in den ‚Babbelbüchern‘ veröffentlicht.

Als Kultur- und Weinbotschafter biete ich Führungen in Wörrstadt und Rommersheim an, auch hier gehören immer Mundartgeschichten dazu, sei es über den trunkenen Schmied in einem Wörrstädter Brunnen oder die Eigenarten der Bewohner meines Heimatortes Rommersheim, das bis 1931 Eichloch hieß.

Als Mitglied der rheinhessischen Autorengruppe ‚Landschreiber‘ beweise ich seit 2013, dass ich auch in meiner Zweitsprache ‚Hochdeutsch‘ kurzweilige Geschichten verfassen kann. An über 80 Lesungen habe ich in dieser Zeit teilgenommen und Texte in drei Anthologien veröffentlicht.

AJOH – Hausmacher Rhoihessemusik

Bei AJOH werden alle möglichen Themen des Alltags, Erlebnisse, Begegnungen, Gefühle oder Kurioses in Reimen zusammengefasst und vertont. Sei es mit bekannten Melodien oder eigenen Kompositionen. So vielfältig wie die Texte ist auch der jeweilige Musikstil, Rock und Blues ebenso wie Country-Anleihen oder Rock n` Roll. Die Texte sind ausnahmslos selbst geschrieben.

Jörg Dehmel

Beginn der musikalischen Ausbildung 1990 mit Früherziehung, danach Keyboardunterricht bis 2001. Im März des gleichen Jahres wurde die Leidenschaft für die Gitarre entdeckt und mit einem halbstündigen Unterricht pro Woche begonnen. Durch tägliches, teilweise mehrere Stunden andauerndes Üben (…und verständnisvollen Nachbarn….) wurde binnen kurzer Zeit Auftrittsreife erlangt.

Mit 16 kam ich zur Gitarre, damals angetrieben von Eric Claptons berühmten „Unplugged“-Album. Mittlerweile habe ich viele eigene Kompositionen kreiert, die irgendwann auf CD kommen sollen. Neben dem Duo Ajoh spiele ich auch solo oder im Duo mit Klaus Warnke und hatte bereits mit Peter Autschbach auf der Bühne die Ehre und wir haben 2 Stücke des ultimativen Duos Martin Kolbe & Ralf Illenberger auf youtube veröffentlicht.

Inzwischen schreibe ich selbst eigene Songs mit deutschen und englischen Texten. Weiterhin gibt es bereits zahlreiche Instrumentalstücke, die ich komponiert habe. Peu à peu werde ich meine Werke noch in meinem Youtube-Kanal veröffentlichen.

Horst Dehmel

Erblich vorbelastet nennt man das, wenn die Mutter sprachliche Gewandtheit besitzt und mühelos Vierzeiler aus dem Stehgreif dichten konnte, und der Vater spontane Einfälle als Improvisation auf der Ziehharmonika darbot. Beides  zusammen schuf die innere Quelle in mir, aus der meine Reime und Melodien bis heute sprudeln.

Bis auf eine relativ kurze gemeinsame Gitarrenunterrichtsserie mit Sohn Jörg bei Fritz Vollrath hatte ich keine musikalische Ausbildung. Von Kind auf dafür aber ein ausgeprägtes Interesse an Instrumentalmusik. Nach dem Erlernen einiger Griffe und dem Kauf einer Gitarre stand jahrelanges Wenig – Akkorde – Spiel bei diversen privaten Anlässen auf dem Programm. Ab und an ergänzte das Spielen auf Keyboards nach dem Gehör die Aktivitäten.

Durch Jörgs Spiel wurde ich dann wieder neu motiviert und eine intensivere Beschäftigung mit der Gitarre folgte. Gelegentlich entstanden dabei eigene Kompositionen. Kurze Workshops u.a. bei Peter Autschbach, Claus Boesser-Ferrari und Ulli Bögershausen halten den musikalischen Appetit wach…

Als Liedertexter und Dichter bin ich gleichermaßen aktiv, beides in letzter Zeit aber nur noch „uff  rhoihessisch“ – der Sprache meiner Seele.

Heidi Eller

Ich bin Heidi Eller aus Uelversheim. Als Grundschullehrerin habe ich die Kinder immer so erzählen lassen, wie sie es von daheim gewohnt waren.
Schreiben mussten sie natürlich hochdeutsch. Das konnten sie aber gut auseinander halten.

Die Pflege der rheinhessischen Mundart liegt mir am Herzen.

Isch bin 82 Johr ald unn hab vor 9 Johr oogefange uff rhoihessisch ze schreiwe unn bin mit 2 Programme als Lisbeth Euler uffgedreete:
„Eh isch’s vergess“ unn „Meiner unn Annere“.

Seit aam Johr bin isch bei „Mundart Rheinhessen“.

Maritta Reinhardt

Mein Name ist Maritta Reinhardt, ich bin Jahrgang 1961 (rechnen dürft ihr selbst) und in Siefersheim aufgewachsen. Mit meinem Mann Friedrich lebe ich schon über vierzig Jahre in Wonsheim. Wir haben zwei Töchter, zwei Schwiegersöhne und zwei Enkelkinder.

Vor über zwanzig Jahren habe ich begonnen Texte in rheinhessischer Mundart zu schreiben. Angefangen mit Gedichten, habe ich mittlerweile auch einige Geschichten und Lieder. Ich habe festgestellt, dass ich mich in meinem Dialekt, also in der Sprache, mit der ich aufgewachsen bin, richtig wohlfühle. Auf rheinhessisch kann ich am besten beschreiben was mich beschäftigt und was mir so durch den Kopf geht.

Mittlerweile habe ich ein Repertoire an Texten, um eigene Veranstaltungen auszurichten, nehme an Mundartwettbewerben teil, und trete sehr gerne mit meinen Mundartkolleginnen und Mundartkollegen von Mundart Rheinhessen auf. An der Mundart mag ich besonders die lautmalerischen Worte und Ausdrücke.

Auf meiner Homepage diedaado.de könnt ihr Beispiele meiner Texte und anstehende Termine nachlesen.

Silke Fruth

Guuden Tach! Ich bin Silke Fruth. Jahrgang 1970, in Undenheim groß geworden und seit über 25 Jahren in Weinolsheim zuhause.

Je nachdem, wo man mich trifft, bin ich Kultur- und Weinbotschafterin, die Bäckersfrau Else oder die Römerin Lucretia von Weinolcium.

Seit ich denken kann, stehe ich in der Bütt. Meine Fastnachtsvorträge schreibe ich seit über 30 Jahren selbst, und seit 2012 mischt Lucretia das närrische Treiben auf.

Außerhalb der Fastnacht ist die Bäckersfrau Else im Weinolsheim des Jahres 1826 unterwegs und erzählt bei ihren Kostümführungen, wie das Leben damals ausgesehen haben könnte – natürlich in rheinhessischer Mundart.

Vor einem Jahr haben sich dann neue Türen geöffnet. Ich bin zu „Mundart Rheinhessen“ gestoßen und habe angefangen, kleine Geschichten in Mundart zu schreiben.

Alle meine Geschichten und Gedichte stehen unter dem Motto: „Mach Sache!“

Und mit genauso einer „Sach“ – „Der Sach mit de Weeschbeschreibung“ – über meinen Heimatort Undenheim habe ich im Frühjahr 2026 den 1. Platz beim Pfälzer Prosa-Preis in Bockenheim gewonnen. Das hat mich selbst überrascht und darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen.

Ich freue mich auf alles, was noch kommt – auf neue „Sache“, auf neue Begegnungen und auf viele Gelegenheiten, unsere rheinhessische Mundart lebendig zu halten.

Jens Teschner

Guude,

Isch bin de Jens Teschner aus Nidder-Saalem. 1998 hunn isch midddem Pit sesamme „Die Boijemaaschder“ gegründet, die bis 2013 aktiv waren. Seit 2011 bin ich Teil der „MundArtIsten“ un inzwische aach solo unnerwegs.

In meine Lieder beschreib isch unser Rheihesse, die Landschaft, sei Leit un vor allem unser Sprooch. Isch hunn mer gedenkt, ned noor BAP, Ambros o.ä. kenne in ihrer Mundart singe, des geht aach uff rheihessisch.
Musikalisch iss von Pop, Rock, Blues, Country, Balladen, Irish Folk alles debei, manschmol aach bekannte Songs, mit dene annere berühmt worn sein.

Isch bin mit Gitarre und Blues-Harp unnerwegs, wie friehjer es Dylans ehrn Bob orre es Youngs ehrn Neil.